Zum Rätsel Nr. 50 - Maler Teschow - hier noch eine kleine Ergänzung. Auf der Homepage von Sacro ist der einzig bisher bekannte "Teschow" im Vergleich mit einem Werk/Kopie von Erich Roch zu sehen.
Zitat von FOR-Zeitzeuge im Beitrag #78Das Rätsel der Woche Nr. 42 beschäftigt sich mit einem kleinen Hügel mit den Resten eines Geländers. Er liegt zwischen dem nordöstlichen Ende des Stadions und der alten Bahnlinie Forst-Weißwasser. Was hat es mit diesem auf sich? Wofür diente er?
Einige Anmerkungen und Erkenntnisse zum RdW 42. Es ging um den Hügel am Stadion mit Treppe und Geländer.
Bekannt geworden ist jetzt ein Foto aus der Zeit des Stadionbaus. Baubeginn 1919, Eröffnung 1921 An der Stelle des heutigen Hügels ist eine Baulichkeit (?) zu erkennen. Jedoch gibt das Foto dann doch keine Lösung her.
Interessanter ist hier aber das Planblatt mit dem Stadion. Unter dem östlichen Teil des Stadions verläuft der Keunsche Graben oft auch als Blaubeergraben bezeichnet. An der Stelle des heutigen Hügels tritt er aus dem Stadion wieder aus und quert im weiteren Verlauf die Bahnlinien nach Weißwasser und nach Sorau. Bis jetzt ist es noch eine Spekulation. Aber möglerweise steht die Querung des Grabens mit der Bahnlinie im Zusammenhang mit dem Hügel.
Für das 42. Rätsel der Woche vom 24. November 2024 hat sich nun eine Lösung gefunden. Es ging dabei um einen kleinen Hügel zwischen dem Stadion und der nun aufgegeben Eisenbahnline Forst-Döbern-Weißwasser. Bisher wurde vermutet, dass es irgendeinen Zusammenhang mit dem Keunschen Graben (oft auch als Blaubeer-Graben bezeichnet) gibt. Er verlief auch tatsächlich an dieser Stelle. Schlüssiger scheint jedoch eine andere Erklärung, die auf einem Kartenmaterial aus unserem Stadtarchiv zu finden ist.
Hier ist, wenn auch schwer lesbar, eine „Kinderrodelbahn“ an der Stelle eingezeichnet. Somit wird der Hügel Teil einer inzwischen vergessenen Rodelbahn sein.
Nach längerer Rätselpause nun gleich ein Doppelpack! Wir springen diesmal an den Neißedamm, genauer in die Nähe der Eisenbahnbrücke und an die Kühn-Villa. Am hier langführenden Radweg liegen zwei steinernen Objekte. Was sind Eure Meinungen? Um was handelt es sich hier?
Die hier in Stein gemeißelte Inschrift „DER DANKBARE KREISVERBAND FORST DES DEUTSCHEN REICHSKRIEGERBUNDES/KYFFHÄUSERBUND 1936“ und vor allem wo sie angebracht war, ist das 70. Rätsel der Woche. Vom Sprachgebrauch erinnert sie an ein Gefallenendenkmal aus dem 1. Weltkrieg. Diese Forster Denkmäler sind mit Inschriften und Namen alle erfasst. Siehe Link. Ein Zusammenhang mit dem Foto ergab sich nicht. Wo könnte die Inschrift noch gestanden haben?
Zitat von FOR-Zeitzeuge im Beitrag #47Das DRK-Ausbildungslager in Scheuno (heute Brozek) ist im Forster Jahrbuch 2017/18 umfangreich behandelt worden. Wenig bekannt ist, dass in dem Ensemble dieser Brunnen stand. In der Formensprache sind wir hier natürlich in der Zeit des Nationalsozialismus. Bisher konnte die Tiergruppe noch keinem Künstler zugeordnet werden. Gibt es dazu irgendwelche Ideen?
Im letzten Jahr fragten wir im 25. Rätsel der Woche nach dem Künstler, der die Tiergruppe (wohl Hirschkühe) auf dem Brunnen im ehemaligen DRK-Helferinnen-Lager in Scheuno geschaffen hat. Nun ergaben Recherchen im Katalog der "Großen Deutschen Kunstausstellung 1937-1944" , dass die Tiergruppe wohl vom Bildhauer Hans Krückeberg stammt. Neben der sehr ähnlichen Tierdarstellung spricht auch dafür, dass Krückeberg ein Berlin-Brandenburger Künstler war.
Die 1937 von Krückeberg vorgestellte Bronze "Waldgruppe" stand übrigens bei Göhring in Carinhall.
Die hier in Stein gemeißelte Inschrift „DER DANKBARE KREISVERBAND FORST DES DEUTSCHEN REICHSKRIEGERBUNDES/KYFFHÄUSERBUND 1936“ und vor allem wo sie angebracht war, ist das 70. Rätsel der Woche. Vom Sprachgebrauch erinnert sie an ein Gefallenendenkmal aus dem 1. Weltkrieg. Diese Forster Denkmäler sind mit Inschriften und Namen alle erfasst. Siehe Link. Ein Zusammenhang mit dem Foto ergab sich nicht. Wo könnte die Inschrift noch gestanden haben?
Auch für das Rätsel der Woche Nr. 70 kann nun eine Lösung präsentiert werden. Über unterschiedliche Kanäle kamen drei Hinweise. Alle drei (Sebastian, Hagen, Frank) verwiesen unabhängig voneinander auf das Hindenburg-Denkmal auf der Wehrinsel. Es wurde 1936 aufgestellt und maßgeblich von Mitgliedern des Kyffhäuser-Bundes (u.a. Cattin) initiiert. Die gesuchte Widmung hatte ihren Platz auf der Rückseite des Sockels. Dieser stand noch weit in die DDR-Zeit hinein. Die Beschriftungen waren jedoch herausgemeißelt worden.
Zitat von FOR-Zeitzeuge im Beitrag #55Mit dem 31. Rätsel der Woche springen wir in den alten Stadtpark in der Jänickestraße/Richard- Wagner-Straße. Auf historischen Ansichtskarten kann man viele gestalterische Element der Parkanlage entdecken, von denen auch heute noch Spuren vorhanden sind. Ein künstlicher Wasserfall, eine Fontaine oder auch die Sängereiche. Doch ein Element des Parks ist bis heute ein Rätsel. Dicht an der Jänickestraße gibt es einen künstlich angelegten Hügel mit zwei Treppenaufgängen. Dazu steht auf dem Hügel ein Granitblock mit zwei runden Öffnungen. Weiß jemand, worum es sich hier handelt oder hat eine Idee?
Zum Rätsel der Woche Nr.31 aus August 2024. Neues Bild- und Kartenmaterial … doch die Anlage und der Stein im historischen Stadtpark bleiben weiter ein Rätsel. Aber schaut selbst. Der kleine Matrose steht sogar auf dem Objekt. Die Karte zeigt das Objekt, schweigt aber zu Bedeutung und gibt auch keine Klärung. In Kürze öffnet unser Stadtarchiv wieder regulär. Vielleicht finden sich hier Lösungen zu diesem und noch anderen offenen Rätseln der Woche.
Wo Mumpitz und Wolle zusammen man webt Wo man Tuch macht mit Fleiß für alle Welt Wo gerne beim Biere zusammen man klebt Und fünfmal ein Letztes bestellt Wo mühsam die Kiefer dem Sande entsprießt Und wo Du zu Dutzenden Schornsteine siehst Erstanden auf märkischen Sand Da liegt Forschte am Neißestrand
Das ist der Refrain aus "Mein liebes Forschte". Text und Komposition von C. Landwehr Durchaus passend, wird der Forster Frauenchor das Lied zur Museumseröffnung wiedereinmal zu gehör bringen.
Doch leider ist zum Schöpfer des Werkes - C. Landwehr - und zur Entstehungszeit des Liedes nichts bekannt. Kann noch jemand etwas zur Person "C. Landwehr" und zum Lied "Mein liebes Forschte" sagen?
Wo Mumpitz und Wolle zusammen man webt Wo man Tuch macht mit Fleiß für alle Welt Wo gerne beim Biere zusammen man klebt Und fünfmal ein Letztes bestellt Wo mühsam die Kiefer dem Sande entsprießt Und wo Du zu Dutzenden Schornsteine siehst Erstanden auf märkischen Sand Da liegt Forschte am Neißestrand
Das ist der Refrain aus "Mein liebes Forschte". Text und Komposition von C. Landwehr Durchaus passend, wird der Forster Frauenchor das Lied zur Museumseröffnung wiedereinmal zu gehör bringen.
Doch leider ist zum Schöpfer des Werkes - C. Landwehr - und zur Entstehungszeit des Liedes nichts bekannt. Kann noch jemand etwas zur Person "C. Landwehr" und zum Lied "Mein liebes Forschte" sagen?
Frank Owczarek, unser Experte für das Fundstück von FORgeSTern hat entscheidend dazu beigetragen, Licht ins Dunkel um „C. Landwehr“ und das Lied „Mein liebes Forschte“ zu bringen. Das von Landwehr selbst verlegte und auch gezeichnete Liedblatt beinhaltet ein paar interessante Details. Zum einen ist der Vorname Conrad nun gesichert. Zum anderen deutet Op(us)3 darauf hin, dass es wohl weitere Lieder von ihm gibt. Und wie schon an anderer Stelle von Sebastian Wiegeleben richtig bemerkte, wird hier nur der Metall-Allrounder in der Lothringer Straße 7 in Frage kommen.
Mit dem 73. Rätsel der Woche soll eine Signatur aufgelöst werden. Um 1900 gibt es einen Forster Zeichner der mit dem Kürzel HS/SH signiert. Hier zu sehen auf einem Blatt aus 1898 für die Forster Feuerwehr und 1904 für ein Turnfest in Forst, bei dem es auch einen historischen Festumzug gab. Bisher konnte Zeichner nicht identifiziert werden. Aber vielleicht finden sich hier wieder Experten, die eine Lösung parat haben.
Auch hier zum Schluss eine Bitte in eigener Sache. Dieses Forster Zeitzeugen-Forum hat sich über viele Jahre zu einem mächtigen Wissens- und Bilderspeicher entwickelt. Das kostet nicht nur Zeit sondern auch Geld, das an die Miranus GmbH zu entrichten ist. Mit drei, fünf ... Euro könnt ihr Euch beteiligen. Geht nicht einfach an dieser Bitte vorbei, sondern schaut hier: donations.html
Zum 73. Rätsel der Woche kamen einige erhellende Informationen ein.
Johann von Schadowitz schreibt: Beim Überfliegen des Adressbuchs von 1901 ist mir dieser Herr ins Auge gestochen: Hermann Schneider, Rüdigerstr. 19/20; Buchdruckereibesitzer (Firma Höne/Hoene), Scharrnstr. 1 Verleger von "Deutsche Tuchhalle" und "Forster Tageblatt" (früher "Wochenblatt") Er hatte die Mittel, um solche Blätter zu drucken und die passenden Initialen. Ob er auch die zeichnerischen Fähigkeiten hatte, weiß ich leider nicht. Eventuell gibt es ja vergleichbare Zeichnungen in zeitgenössischen Tageblatt-Ausgaben
Hagen Pusch schreibt: Ich gehe mit der Vorkommentator gern mit. Auf der Turnfest-Festschrift ist auf dem Deckblatt links unten auch das Signum vorhanden (Pfeil) und rechts unten ist vermerkt, dass die Lithos aus dem Hause Hoene stammen.
Dann noch dies: Nur eine Ergänzung zu Herrmann Schneider und zur Vorbeugung, dass die Signatur als EH gelesen wird. Emil Hoene starb schon 1873.
Nach den „Mädchen mit dem Wasserkrug“ (2023) gibt es nun erste Anzeichen, dass auch die Schwesterfigur „Mädchen mit Frosch“ wahlweise als Nymphe oder Wassernixe bezeichnet, auf der Wehrinsel neu entstehen soll. Die Plastik von Walter Adler aus dem Jahr 1913 ist verschollen. Der letzte fotografische Nachweis stammt aus dem Jahr 1971. Für die Ausformung und zur Ermittlung der Größenverhältnisse sucht die Leitung des Rosengartens weitere Abbildungen der Plastik. Bisher sind nur diese fünf Motive bekannt. Sicher gibt es aber noch mehr. Infos gern an for-zeitzeuge@h6l.de oder an den Parkmanager Stefan Palm: s.palm@forst-lausitz.de
Das Thema Fahrmarken hatte ich schon an anderer Stelle erwähnt. Der Vollständigkeit hier nochmal als Rätsel der Woche. ----------------------------
Aus gegebenem Anlass hier das 75. Rätsel der Woche. Ein Standartwerk zu sog. „Fahrmarken“ im deutschsprachigen Raum soll neu aufgelegt werden. Dazu wurde auch Forst angefragt, das bisher mit einer Marke im Katalog vorhanden ist. Zwei Fragen ergeben sich nun. Gab es die bisher bekannte achteckige Ausführung in verschiedenen Materialien (Messing u. Kupfer), oder ist die dunklere Marke durch Korrosion verfärbt? Zum anderen wird gefragt, ob noch andere Varianten der „Autobusmarke“ bekannt sind? Und natürlich sind auch Belege von bisher unbekannten und jüngere Forster Münzen, Kupons, Chips im Zusammenhang mit Verkehr von großem Interesse.
Mit dem 76. Rätsel der Woche soll versucht werden die sorbisch-wendischen Trachten einem Dorf oder einer Region zuzuordnen. Die Ansichtskarte wurde 1934 wohl von der Tante eines der abgebildeten Jungs (an Werner Lorenz) versendet. Wenn ich den Inhalt der Karte jedoch richtig interpretiere, müsste das Foto etwa 20 Jahre älter sein, also um 1914 entstanden sein. Mal schauen, ob mit Vergleichsbildern und/oder etwas Fachliteratur eine Verortung gelingt.