Zum Objekt in Neu-Sacro kam eine Info von Sandra Garlipp
Dort war das Kulturhaus, eine Küche für die Arbeiter des Guts und ein kleiner Konsum drin. Wenn meine Oma (Ingrid Müller, hat lange in Neu Sacro Nr 5 gewohnt) sich richtig erinnert, war dort wohl auch eine Bade-/Duschmöglichkeit. Was das angeht, hab ich persönlich keine Erfahrung. Ich weiss nur, das da auch Kinderkino gezeigt wurde für kleines Geld
Das 78. Rätsel der Woche wirft die Frage auf: Gab es eine Rohrpost-Anlage im Forster Postgebäude? Bei den derzeitigen Bauaktivitäten im alten Forster Postgebäude sind Anlagen gefunden worden, die durchaus auf das vorhandensein einer Rohrpost hindeuten. Zudem gibt es hier "Forster Zeitzeugen-Forum" den folgenden Eintrag von Jochen: Die Rohrpost wurde genutzt, wenn Telegramme aufgegeben wurden. Die Leitung befand sich an einer Wand links von den einstigen Postschaltern und führte wahrscheinlich zum Telegrafenraum. Jedenfalls habe ich das so aus den sechziger Jahren in Erinnerung. Wer erinnert sich noch an eine Rohrpost in der alten Post?
Das Thema Rohrpost in der Post kann als gesichert angesehen werden. Auf FB schreibt dazu
Petra Gassan Ich war in den 70er Jahren dort in den Ferien arbeiten. Und ja es gab eine Rohrpost. Ich erinnere mich nicht mehr genau wozu d... Mehr anzeigen
Norbert Altekrüger Genau so war’s, vom Schalter nach oben zur Telegraphie ging die Rohrpost.
Hagen Pusch Da gab es eine Rohrpost, habe ich selbst noch in Funktion gesehen
Horst Kind Es gab eine Rohrpostanlage,diese diente dazu Telegramme zur Telefonzentrale nach oben zu befördern.
Ein Mitglied unseres Museumsverein beschäftigt sich derzeit mit der Dokumentation der Fabriken, die an das Gleisnetz der Forster Stadteisenbahn (Schwarze Jule) angeschlossen waren. Das Foto hier im 79. Rätsel der Woche konnte bisher noch keiner Fabrik zugeordnet werden. Habt Ihr Ideen, wo das sein könnte?
Zum 79. Rätsel der Woche. Die Lösung führt uns in den Bereich Parkstraße-Jänickestraße zur damaligen Tuchfabrik Schmidt. Beide Gebäude, das Kesselhaus und die Fabrik die zur Jänickestraße hinführte, existieren heute nicht mehr. Danke an Frank Owczarek, Jörg Pazzig und Stefan Buss, die hier die entscheidenden Hinweise gaben. Übrigens beschäftige sich das erste Rätsel der Woche im Dezember 2023 schon einmal mit diesem Gelände.
Mit dem 80. Rätsel der Woche springen wir in die Sorauer Straße 9. Vor dem Hauseingang befindet sich ein Mosaik mit einem Kreuz. In der Form erinnert es durchaus an das bekannte „Eiserne Kreuz“. Dennoch spricht doch einiges dafür, dass hier kein militärisches Thema aufgegriffen wird. Doch wofür steht das Kreuz?
Am 18. Dezember 2024! erschien hier das 46. Rätsel der Woche. Die Frage war, wo das Fabrikgebäude der Firma Carl Welz stand oder steht. Die Lösung war eine harte Nuss, da die Adressen der Firma immer auf die Blücherstraße 1 (heute Heinrich-Heine-Straße) hinwiesen, was aber im Zusammenhang mit dem Foto keinen Sinn ergab. Der Hartnäckigkeit von Jörg Pazzig ist es zu verdanken, dass nun eine Lösung präsentiert werden kann. Auf einem alten Stadtplan von 1907 gibt es ein Grundstück Welz in der Heinrichstraße (heute Heinrich-Werner-Straße). Das Adressbuch von 1913 gibt die Firma ebenfalls mit Heinrichstraße 20 an. An der Stelle befindet sich heute ein Gebäude das zum Komplex von Hänsel & Co gehörte und manchen auch als Staatsreserve bekannt war. Viel erinnert nicht mehr an die Fabrik von Carl Welz. Lediglich die Front mit 13 Fenstern stimmt mit der alten Fabrik überein.
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