Ein interessanter und meines Wissens bis jetzt völlig unbekannter Aspekt der RuGa 1913 ist der Umsatand, dass offenbar auch jüdische Gärtnereien bzw. Institutionen und Vereine an der Bepflanzung der Gartenanlagen sowie an der Ausstellung von Schnittblumen beteiligt waren und für ihre Arbeit mit Preisen ausgezeichnet wurden. So berichtet das Frankfurter Israelitische Familienblatt aus Ff a.M. am 29.98.1913 über die Verleihung eines Ehrenpreises des Landrates Thum (Sorau) und die Verleihung einer Goldmedaile der Ausstellungsleitung an die Lehrgärtnerei der Israelitischen Erziehungs-Anstalt in Ahlem für die Bepflanzung von Rosenstämmen. Ein Ehrendiplom sowie eine Geldprämie gab es für abgeschnittene Blumen. (gemeint ist wohl die Presentation von Schnittblumen)
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