In die Reihe. der nach 1990 zerstörten und entstellten Kunstwerke reiht sich nun ein Weiters. Doch schauen wir zurück auf einige bedauerliche Beispiele:
2006 flog das Wandbild von Artur Flohe beim Abriss des Kulturhauses der Textilarbeiter/Schützenhaus auf den Müll.
Um 2012 zog die Stadtbibliothek aus dem Objekt Hermannstraße 5. Der BGS zog hier ein und baute um. Das große Wandmosaik von Sigrid Noack ist nicht mehr zugänglich. Schlimmer ist, dass durch das Einziehen einer Wand, das Mosaik geteilt wurde
2014 verschwanden die Keramiken an der Fröbel-Kita in der Blumenstraße. Der Verbleib ist noch unbekannt
… und nun im November 2025 verschwand der Blütengeist von Ryszard Zając auf der Wehrinsel. Wie auch bei vielen der o.g. Beispielen erfuhr der Künstler davon erst im Nachgang.
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