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Ein verschwundenes Stück Parkgeschichte kehrt nach mehr als 50 Jahren zurück - die Wassernixe oder das Mädchen mit Frosch
Das Original der Figur gilt seit Jahrzehnten als verschollen.
Möglich wird die Rekonstruktion durch eine private Spende. Wassernixe gehörte schon 1913 zum Rosengarten Die junge Frauenfigur stammt vom Cottbuser Bildhauer Walter Adler und wurde ursprünglich für die große Rosen- und Gartenbauausstellung von 1913 geschaffen. In historischen Quellen wird sie neben „Wassernixe“ auch als „Nymphe“ oder „Mädchen mit Frosch“ bezeichnet.
Wie lange das Original tatsächlich im Park stand, lässt sich heute nicht mehr vollständig nachvollziehen. Der bislang letzte bekannte fotografische Nachweis stammt aus dem Jahr 1971. Danach verliert sich die Spur der Figur.
Von der ursprünglichen Skulptur sind weder Teile erhaltene noch alte Gussformen gefunden worden. Deshalb musste die Wassernixe anhand weniger historischer Fotografien komplett neu aufgebaut werden. Dafür entstand zunächst ein Tonmodell, das inzwischen geprüft und freigegeben wurde.
Im nächsten Schritt wird daraus eine Form hergestellt. Anschließend soll die Figur mit einem speziellen Betongussverfahren neu entstehen. Die Arbeiten übernimmt wie schon beim „Mädchen mit Wasserkrug“ die Firma Stuckhaus Scherf und Ritter aus Waldenburg.
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