Evtl. ist das Folgendes zum Hindenburg-Denkmal ja schon bekannt.
Bei meinen Recherchen zur Familie Avellis kamen mir mehrere reichsweite Artikel aus dem Oktober / November 1915 unter, die davon berichten, dass ein nicht genannt sein wollender Großindustrieller, ein Forster Bürger, ein Kommerzienrat A. der Stadt Forst ein bleibendes Hindenburg-Denkmal gestiftet hat und der Berliner Bildhauer Prof. Franz Metzner mit der Ausführung beauftragt wurde. Die Aufstellung soll im Frühjahr 1916 erfolgen auf dem Marktplatz der Stadt. Das Denkmal soll als 5 Meter hohe Rolandsfigur aus Muschelsandkalkstein auf einem halbmeter hohen Sockel, von einem Gitter umrandet, ausgeführt werden. Offenbar ist das Denkmal dann nie zur Aufstellung gekommen. Bei dem Kommerzienrast A. kann es sich eigentlich nur um Franz Avellis handeln.
Das war mir neu! Der 1.Wk, die Hyperinflation, die Weltwirtschaftskrise haben ein Forster Hindenburg-Denkmal scheinbar lange verhindert. Erst 20 Jahre später, 1936, wurde es dann in Bronze (?) auf der Wehrinsel aufgestellt. Diesmal war wohl ein Cattin die treibende Kraft.
Was mich weiterhin überrascht hat, ist der Umstand, dass des Hindenburg-Denkmal von 1936 sehr der Beschreibung aus dem Jahr 1915 ähnelt. (5-Meter hohes Standbild als Rolands-Figur, in Felduniform, auf Sockel stehend)
Das lässt fast vermuten, dass die einstigen Planungen oder Entwürfe noch in den Schubladen lagen und man sich derer bedient hat.
Nach der erst kürzlich gestohlenen Gedenktafel vom Heimatpark Weißagk und der Tafel vom Klinger Raubrittertor wurde nun die Platte vom Stein für den Forster Ehrenbürger Paul Högelheimer gestohlen.
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