Regelmäßig kann man auf Auktionen aller Art diese Wertmarken für den „Express-Packet-Verkehr“ der Forster Stadteisenbahn erwerben. Teilweise sogar in ganzen Bögen und immer frisch und unbenutzt.
In Expertenkreisen wird dies auch Privatpost (also neben der Kaiserlichen Post laufend) behandelt.
Jürgen Grumbt beschreibt die Hintergründe zu diesen Marken im Forster Jahrbuch 2011.
Auch in der Gaststätte „Langes Gasthaus“ und auf Philatelie-Seiten hatte ich zu dem Thema etwas gefunden.
Weitestgehend einig ist sich die Fachwelt, dass die Marken nie in Umlauf kamen. Ein gegenteiliger Beleg ist noch nirgends nachgewiesen oder publiziert worden.
Aber ganz umsonst war zumindest eine Marke nicht. Auf Grundlage der grünen 5 er Marke gestaltete der Forster Museumsverein eine tolle Eintrittskarte zum 125. Jule-Jubiläum 2018.
Einen schönen postalischesn Beleg von der Forster Stadteisenbahn brachten Heimatforscher aus Bad Muskau zum letzten Geschichtsstammtisch nach Forst, Vor der Übergabe an das Forster Stadtarchiv, hier noch eine kleine Betrachtung. Die Perforation oben wie unten, aber auch der gedruckten Absender auf beiden Seiten, deutet darauf hin, dass die Forster Stadteisenbahn einen nennenswerten Postverkehr hatte.