Ich werde heute mal den Versuch beginnen, die früheren Geschäfte/Läden der ehemaligen Strasse des Friedens (rechte Seite bis zur Bahnhofstrasse) aufzulisten:
Beginnen wir mit dem Eckgebäude am Berliner Platz, hier hatte die Notenbank der DDR ihren Sitz, im nächsten Haus befand sich u.a. ein Rundfunk/Schallplatten- Laden, aber wenn ich mich nicht täusche, war das ganz früher auch ein Kfz/Motorradladen. Im nächsten Gebäude gab es eine Drogerie. Daneben ein Geschäft, in dem Automaten installiert waren, aus denene irgendwelche Waren gekauft werden konnten, also Münzen einwerfen und schon öffnete sich die gewünschte Warenklappe. Leider kann ich ich mich nicht mehr daran erinnern, über welchen Zeitraum diese Verkaufseinrichtung Bestand hatte. Irgenwie kam dann ein Uhrmacherladen (Name des Inhabers habe ich vergessen) und dann "Jortzig's" Eisgeschäft, daneben dann das Schuhgeschäft "Holstein". Weiter ging es dann zu "Langes" Gasthof, den es ja noch heute gibt.....
Vielleicht kann jemand an dieser Stelle die weiteren Läden auflisten, ich würde mich freuen.
Hier noch zwei Fotos, die mittlerweile auch schon historisch sind sowie eine Aufnahme (Bildautor unbekannt) aus den 50iger Jahren.
Laut Adressbuch 1907 ist Lange's Gasthaus die Hausnummer 21 gewesen, Eigentümer Wilhelm Lange (Restaurateur und Fuhrwerksbesitzer). Weitere Mieter waren noch Sacher Fleck (Handelsmann), Fritz Mühlmann (Hausdiener), Reinhold Schramm (Walker) und Julius Schulz (Tuchmacher).
Ich werde auch mal versuchen, mich an dieser Stelle zu erinnern.... Das Geschäft hinter der Staatsbank hatte ein wechselseitiges Angebot. Rundfunkladen, Fahrzeugladen, Lampengeschäft...später folgte noch einiges Anderes... In dem Geschäft gab es eine Treppe, die in den Keller führte, wo sich das Lager für das Geschäft befand- diese war ziemlich im hinteren Bereich. Nachfolgend befand sich die Konsumdrogerie. Danach kam die Automatenhalle, die ich immer als sehr dreckig in Erinnerung habe. Jetzt befindet sich dort ein Jeansgeschäft. Bei dem Uhrenladen, handelt es sich um den Inhaber Ebelt. Dann kam die Eisdiele, die von Herrn Dyba geleitet wurde. Anschließend das Holstein- Geschäft. Nach Langes Gasthaus kam eine Fleischerei - der Name des Inhabers ist mir derzeit enfallen, fällt mir aber bestimmt wieder ein und werde es nachtragen. Hinter dem Fleischer kam das Blumenhaus Frenzel mit Gärtnerei in der Frankfurter Str. - heute Gärtnerei Köhler- Das folgende Geschäft war Obst- und Gemüsehandel Köhler. Gärtnerei und Gemüsehandel haben aber nichts miteinander zu tun.
In der Aufnahme aus den - vermutlich 50- Jahren - ist im Vordergrund links ein kleines Gebäude zu sehen. In diesem befand sich bis zum Abriß, soweit ich mich erinnern kann, die Drogerie Altmann und ein Tabak- und Lottoladen.
Soweit erst einmal meine Erinnerungen zu den Fotos...
Irgendwie dazwischen lag auch noch Hoetzels Suesswarenladen. Den Schokoladengeruch hab ich noch heute in Erinnerung, wie auch die rustikale Einrichtung.
Im Anhang lade ich einmal die gesammte Cottbuser Str. mit seinen Einwohner aus dem Adressbuch 1939 hoch. Vielleicht hilft es bei der einen oder anderen Erinnerung.
F.Schwabe
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Ich glaube...Hoetzels Geschäft befand sich hinter der Fleischerei. Dieses war dann später ADMV Büro. Jetzt ist dort ein Büro vom Angelverein- glaube ich - Tja, so geht man manchmal durch die Stadt... es kann aber auch sein, dass Hoetzels Laden der linke oder rechte Teil des jetzigen Blumenladens war, denn früher war das Blumengeschäft Frenzel nicht so groß. Vielleicht hat ja nochJemand andere Erinnerungen.
Zur Erinnerung kann ich auch noch ein altes Dia präsentieren.
Müsste nach 1954 aufgenommen sein. Die Stadtkirche hat schon ein neues Dach an den Seitenaufgängen. Aber das "Broschmann-Haus" ist noch Ruine.
Herbert Schulze schickte heute eine recht ungewöhnliche Ansicht von der Cottbuser Straße.
Hier mit der schon vergessenen "Schwan-Apotheke". Oben rechts die sechs schmalen Fenster gehören schon zum "Forster Hof".
Ja, Anfang der sechziger Jahre war es ein Zeitungskiosk. Dort habe ich mir immer meine Froesi gekauft. Später dann, so in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre, war am Berliner Platz der Taxistand und im ehemaligen Zeitungsladen dann irgendwie der Aufenthaltsraum für die Taxifahrer. In der Kategorie "Stadtzentrum/Berliner Platz" befindet unter dem Thema "Blick auf dem Berliner Platz" auch ein Foto, wo der Taxi-Haltepunkt zu sehen ist.
Als Ergäzung zu meinem gestrigen Beitrag noch ein Foto Anfang der sechziger Jahre). Im Hintergrund ist der Flachbau zu erkennen, in dem sich einst ein Zeitungsladen befand und später dann von Taxi Forst genutzt wurde:
Das im Krieg zerstörte Wohn- und Geschäftshaus Cottbuser/Frankfurter Strasse (ehemals Broschmann) wurde Anfang der fünfziger Jahre wieder aufgebaut und 1955 den neuen Mietern übergeben.
Hier eine Aufnahme des Hauses aus dem Jahr 2002. Die Mieter der Wohnungen waren zum Aufnahmezeitpunkt berweits ausgezogen, später erfolgte dann der Abriss des Hauses.
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