Am Rande fiel auf dem Schmuckblatt von Ehregott Zschille dieses mächtige Forster Stadtwappen auf. Eine Hirschstange mit sage und schreibe acht (!) Enden.
Tatsächlich führt Dr. Jan Klußmann in seiner Forster Wappenkunde (Forster Jahrbuch 2008) an, dass der Magistrat solch ein Wappen im 19. Jahrhundert verwendete. Zschille hat also nicht übertrieben.
Sind nun acht Enden wirklich das Ende der Hirschstange? Oder gibt es noch Forster oder Biebersteiner Wappen, die das übertreffen?
Auf einer Karte des historischen Land Brandenburgs, die 1960 in B erlin (West) ausgegeben wurde, befindet sich ein Forster Wappen, das ebenfalls acht Enden an der Geweihstange zeigt.
Recht interessant sind in dem regionalen Ausschnitt, welche Ort abgebildet sind und welche nicht. Auffällig ist, dass das kleine Grießen mit der Wehrkirche einen Platz fand. Bei Döbern handelt es sich um Altdöbern mit dem Schloss vom Universalgelehrten Carl Heinrich von Heineken, dem Sekretär des Grafen Heinrich von Brühl.
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